Ist es dir schon mal passiert, dass dir ein Mitarbeiter oder ein Freund die Ohren volljammert, wie schlimm diese oder jene Situation sei? Du siehst das Problem, du kennst das Problem, du hast die Lösung.

Jetzt rätst du deinem Freund: „Hey, ich kann dich gut verstehen, genau das Problem hatte ich auch. Mir hat XYZ geholfen“. Leider fällt die Reaktion deines Gegenübers anders aus, als du dachtest: „Nein danke, bei mir ist das anders…“, „Nein, ich will das nicht, weil…“, „Nein, das geht nicht, denn…“ Das ist zum Verzweifeln.

Mir ist diese Woche genau so etwas passiert. Und diese Situation brachte mich zur Verzweiflung.

Ausgangssituation ist das Telefonat mit einem Kunden: „Wir haben zu wenig Bewerber.“ In diesem Fall schaue ich mir immer als Erstes das Stellenangebot an.

Sofort fiel mir auf:
Es gibt keinen persönlichen Ansprechpartner für das Stellenangebot,
keine personalisierte E-Mail-Adresse, um Kontakt aufzunehmen,
auch die Möglichkeit, das Bild des Ansprechpartners zu hinterlegen wird nicht genutzt.

Als ich diese Punkte angesprochen habe, bekam ich sofort Ablehnung zu spüren. „Frau Tischer, was denken Sie sich?“

„Ich bin hier nur Mitarbeiter.“
„Ich will mich nicht exponieren.“
„Ich habe keine Zeit für Bewerber, die mich anrufen.“
„Wir leben hier in einer ländlichen Region, nachher sprechen mich noch Menschen beim Einkaufen auf die Stellenanzeige an…“

Stellt euch mal vor, euer Vertrieb würde so denken:
„Ich möchte nicht, dass die Kunden meinen Namen kennen, nachher schreiben die mir noch E-Mails…“ oder „Nein, ich sage dem Kunden meinen Namen lieber nicht, nachher will der noch mit mir sprechen.“ …finde den Fehler!

Catharina Anastasopoulos ist bei uns für die Mitarbeitergewinnung verantwortlich. Ihre Kontaktdaten, ihr Bild, ihre E-Mail-Adresse sind nicht nur in jeder Stellenanzeige von uns zu finden, sie erscheint auch in meinem Buch und auf allen Plakaten unserer Muster-Stellenanzeige.

Wir haben in den letzten 4 Jahren viele, viele Anzeigen auf multiplen Kanälen geschaltet und weit über 1.000 Bewerbungen erhalten (wir brauchen rund 60 Bewerbungen für eine Einstellung).

Was glaubt ihr, wie viele Bewerber Catharina in den letzten 4 Jahren angerufen haben oder ihr persönlich eine Nachricht geschrieben haben? Ich habe sie extra heute nochmal gefragt - ihre Antwort: „Vielleicht 10, auf keinen Fall mehr. Und wenn mich jemand vor der Bewerbung angerufen hat, war es immer extrem hilfreich. Entweder war es ein sehr guter Eindruck oder das Telefonat war so, dass ich wusste: hier müssen wir bei der Bewerbung genau hinschauen…“

Auch wir wohnen und arbeiten in einer ländlichen Region. Es ist noch nie vorgekommen, dass Catharina „privat“ beim Einkaufen angesprochen wurde. Und wenn es so wäre, dann ist das doch hervorragend!

Deine Kontaktdaten dienen in erster Linie dem Vertrauensaufbau. Niemand hat ein gutes Gefühl dabei, seine vertraulichen Unterlagen, seinen Werdegang und Zeugnisse an eine anonyme Blackbox (Personalabteilung/bewerbung@unternehmen.tld) zu senden.

Recruiter ins Rampenlicht! (coveto Recruiting Regel Nummer #1)

15 Wenn du für die Mitarbeitergewinnung verantwortlich bist, dann bist du ein Verkäufer. Du verkaufst dein Stellenangebot. Du verlierst Bewerber, wenn du dich hinter deinem Unternehmen versteckst: Menschen kaufen von Menschen.

Check doch gleich mal, deine Stellenanzeige. Wenn du coveto nutzt, dann lasse in der Stellenanzeige deinen Namen anzeigen, eine personalisierte E-Mail und dein Bild. Das bringt Bewerber.

Zwei wichtige Hinweise für dich:

Deine Kontaktdaten gehören nicht in den Text der Stellenanzeige, das funktioniert bei einigen Jobbörsen nicht. Und wer nicht seine „richtige“ E-Mail-Adresse verwenden will, kann eine zweite personalisierte anlegen lassen, die an Bewerber kommuniziert wird.
Beispiel: (ClaudiaMueller@unternehmen.tld und cm@unternehmen.tld).

Wichtig ist, dass der Bewerber erkennt, dass es kein allgemeines Postfach, sondern das persönliche Postfach des Ansprechpartners ist.

Ist Dir einer der folgenden Sätze in den vergangenen Tagen durch den Kopf gegangen?

  • Ich habe viel zu wenig Bewerber!
  • Mein Unternehmen ist vom Fachkräftemangel betroffen!
  • Wir sind zu klein und unbekannt, niemand bewirbt sich bei uns!
  • Die Bewerber haben zu hohe Gehaltsvorstellungen!
  • Wir verlieren Bewerber an andere Unternehmen, die mehr bieten als wir!
  • Neue Mitarbeiter einzuarbeiten dauert zu lange!
  • In unserer Branche / in unseren Berufen will niemand mehr arbeiten!

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