Musik-Manager: „Du hast überhaupt keine Ahnung was ein Star ist.“
Udo Lindenberg: „Selbstredend, man. Ein Star ist reich, kriegt jede Frau und kann machen was er will.“
Musik-Manager: „Du hast keine Ahnung. Ein Star ist allein, der gehört allen und ist abhängig von den Launen des Publikums.“

Das ist Dialog aus dem Film: Lindenberg! Mach Dein Ding. Die Szene spielt zu einem Zeitpunkt als Udo noch unbekannt war. Ich habe den Film sofort nach dieser Szene gestoppt, um meine Gedanken festzuhalten. Denn kann es nicht auch in unseren Unternehmen passieren, dass unsere Mitarbeiter uns für die reichen Stars halten, die machen können, was sie wollen?

Mir ist in diesem Moment schlagartig bewusst geworden, dass sich auch meine Vorstellung von der Rolle des „Chefs“ komplett verändert hat. In meiner Ausbildung war der Chef der, der immer alles im Griff hatte. Die Person, die bestimmen konnte, was zu tun und zu lassen war. Und natürlich die Person, die das höchste Gehalt bekam.

Heute als Geschäftsführerin ist mir bewusst, dass ich nicht einfach machen kann, was mir gerade in den Sinn kommt (außer natürlich diesen Newsletter hier schreiben). Ich muss und will unsere Kunden bei allen Entscheidungen auf dem Schirm haben, mein Team ins Boot holen und darf die Märkte nicht aus den Augen verlieren. In vielen mittelständischen Unternehmen ist es außerdem nichts Außergewöhnliches, dass es Mitarbeiter gibt, die mehr verdienen als der Geschäftsführer.

Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist (Indianisches Sprichwort)

Ein befreundeter Unternehmer hat seinen Mitarbeitern eine Überraschung präsentiert. In einem Meeting „verkündete“ er: Wir bauen einen schicken Neubau und ziehen in zwei Jahren um. Ihr werdet begeistert sein.

Zur großen Enttäuschung meines Bekannten waren die Mitarbeiter aber überhaupt nicht begeistert. Ganz im Gegenteil, die Stimmung kippte.

Braucht der den Neubau für sein Ego?
Von einer Gehaltserhöhung hätte ich mehr als von einem neuen Büro.
Nachher übernimmt er sich und wir sind alle unseren Arbeitsplatz los.

…das waren die noch freundlichen Bedenken, die hinter seinem Rücken ausgetauscht wurde.

Mein Bekannter verstand die Welt nicht mehr. Er wollte moderne und gesunde Arbeitsplätze schaffen, auf die sein Team stolz sein konnte. Er rechnete auch mit mehr Umsatz. Da ein einmaliges Showroomkonzept geplant war, das noch mehr Kunden begeistern würde. Die Finanzierung war mit seinem Steuerberater und der Bank durchkalkuliert. Langfristig war die Immobilie sogar die bessere Alternative zum bisherigen Mietobjekt. Aber von alledem wussten und ahnten die Mitarbeiter nichts…

Leih Dir die Schuhe Deiner Mitarbeiter.

Versuche Dich immer in die Lage oder Sichtweise Deiner Mitarbeiter zu versetzen. Welche Einwände könnten kommen, die Deine Entscheidungen alt aussehen lassen? In der Verkaufspsychologie nennt man das Einwandvorwegnahme. Finde diese Einwände heraus und erkläre, warum sie unbegründet sind. Präsentiere Ideen nicht aus Deiner Sicht, sondern kommuniziere den Nutzen für Dein Team.

P.S. Ich bin großer Fan von Biographien. Biographien in Buchform aber auch verfilmte Biographien. Schreib mir doch mal, welche Biographien Du schon gelesen oder gesehen hast.
Ich freue mich auf Dein Feedback.


Ist Dir einer der folgenden Sätze in den vergangenen Tagen durch den Kopf gegangen?

  • Ich habe viel zu wenig Bewerber!
  • Mein Unternehmen ist vom Fachkräftemangel betroffen!
  • Wir sind zu klein und unbekannt, niemand bewirbt sich bei uns!
  • Die Bewerber haben zu hohe Gehaltsvorstellungen!
  • Wir verlieren Bewerber an andere Unternehmen, die mehr bieten als wir!
  • Neue Mitarbeiter einzuarbeiten dauert zu lange!
  • In unserer Branche / in unseren Berufen will niemand mehr arbeiten!

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